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Renate Gollub
@ Wübbenhorst: Was soll der Sinn gewesen sein, während einer kurzen Periode die Stalltüren plötzlich innen anzuschlagen, nachdem sie zuvor und auch danach wieder außen angeschlagen wurden? Quelle? Beispiel? Kein Bauer würde das so machen! Wer schon mal Vieh in einem engen Stall gehalten hat, weiß das. Und daß nach gerade 67 Jahren (mindestens) der gesamte Giebel neu ausgefacht /saniert werden mußte, ist für mich auch nicht nachvollziehbar. In solch kleinen Fächern halten sich Steinausfachungen ewig. Mit Lehmstaken waren die ganz sicher nicht ausgefacht. Das funktioniert nicht. Gab es denn hier 1833 schon solch enggestelltes kleinteiliges Fachwerk?
Das Haus rechts (1716) gibt es noch, das Haus links nicht mehr.
Mammoissel, Haus Nr. 10. Das Haus ist im Grunde alt, aber das Giebelfachwerk ist frei rekonstruiert.
... um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: meine Mutter Lore Wellmann vorne rechts in der Kindergruppe und nicht die ältere Dame ganz rechts vor dem Wachhäuschen
Das ist die Südseite der ehemaligen Königlichen Oberförsterei im ursprünglichen Zustand. Vermutlich einmalig im Landkreis dürften die aus Eichenholz bestehenden Stürze mit Schnitzereien über den Fenstern und den Eingangstüren sein. Der Bau wurde 1911 fertiggestellt.
Die Anordnung der Gebäude spricht nicht für ein planmäßig errichtetes Dorf wie einen Rundling oder ein Straßendorf, sondern eher für einen Einzelhof oder eine kleine Streusiedlung wie zum Beispiel Redemoißel. Ungewöhnlich für den Landkreis ist das sehr kurze Gebäude (ca. 6 Fächer lang). Ob es immer so kurz war, geht aus dem Bild natürlich nicht hervor. Der Schornstein direkt am Giebel könnte ein Indiz sein, daß das Kammerfach abgebrochen wurde. Dieses Gebäude stammte sicher aus dem 18. Jh., das hintere vermutlich aus dem neunzehnten.
18. Jh. ist sicher richtig. Was auffällt, ist die leichte Asymmetrie im Wirtschaftsgiebel. Die linke Stallseite ist wahrscheinlich breiter angelegt worden, um dort Pferde unterzubringen. Dafür spricht auch die große Klappe, die den Pferden ermöglicht hat, hinauszuschauen. Ist jetzt nur eine Vermutung, aber eine andere Erklärung fällt mir zu diesem ungewöhnlichen Befund nicht ein. Kennt jemand einen zweiten solchen Fall? Auffällig ist auch der große verzierte Ackerwagen voller Mist. Ein zweiter steht dahinter. Offensichtlich wurden die für die Aufnahme dort aufgebaut. Viel Mist bedeutete einen großen Viehbestand zu haben. Ergo konnte ein Bauer damit angeben. Heute würde da eher ein Mercedes stehen.
Das ist doch Lübeln, aber das Bild ist seitenverkehrt. Rechts der heute Museumshof, links daneben das Haus von 1800, das eigentlich rechts daneben steht.
Tüschau 1791; das Bild im bereits im Wendland-Archiv vorhanden.
Zu dem Ort kann ich nichts sagen, aber das Fahrzeug ist ein Lanz 1706 (ein sog. "Halbdiesel").
auf dem Bild ist er winkend im Garten vor dem Giebel zu sehen. Ein Flugzeug oder Hubschrauber war höchst selten.
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