Die Jeetzelregulierung in Lüchow - Bauarbeiten im Bereich der ehemaligen Insel

Lüchow
Lange Straße - (Jeetzelinsel - bis 1960)
Datum: um 1961
Zeitraum: 1961 - 1970
Herkunft:  Peter  Wentzel
Quelle:    Stadtarchiv Lüchow
Jeetzel
Archiv-ID: 44597
Kommentare
Paul-Albert Voigt 20.03.2020
Hat das alte Gasthaus auf der Insel auf diesen Eichenpfählen gestanden? Es sieht so aus, als wären das ursprünglich noch mehrere Gebäude gewesen, es könnten auch mittelalterliche Fundamente gewesen sein. Was ist daraus geworden? Vermutlich Brennholz. So wird hier mit Stadtgeschichte verfahren.
Torsten Schoepe 20.03.2020
Hallo Herr Voigt, vielen Dank für diesen und ihre vielen weiteren Kommentare. In den 60er und 70er Jahren ist vieles im gesamten Landkreis aus unterschiedlichen Gründen "passiert", was heute evtl. anders gehandhabt würde. Es ist Geschichte, hat seine Ursachen gehabt und wir sollten m. E. nicht alles kritisieren, sondern unter Berücksichtigung der damaligen Beweggründe und Gegebenheiten als "so war es nun einmal" akzeptieren. Heute lernen wir aus den sichtbaren "Fehlern" und sind angehalten, weitere zu vermeiden. Es war damals bestimmt eine Abwägung zwischen "Bewahren" und dem dringend notwendigen Hochwasserschutz, was zu den Maßnahmen im Bereich der Jeetzelinsel geführt hat. Ich denke, dass die verantwortlichen Personen damals so gehandelt haben, wie es die Situation vorgegeben hat, und das Beste für sich und ihre Mitmenschen im Blick dabei hatten. Die im Archiv vorhandenen Bilder der Hochwasserkatastrophen sprechen vermutlich eine deutliche Sprache.
Paul-Albert Voigt 21.03.2020
Hallo Herr Schoepe, ich kann leider überhaupt kein "Lernen aus den sichtbaren Fehlern" erkennen. In den 1960ern und 1970er Jahren war Abwägen und Bewahren überhaupt kein Thema, und auch heute wird weiter munter abgeholzt und abgerissen (siehe die barbarische Zerstörung der 500 Jahre alten Dannenberger Bürgergärten, den sinn- und planlosem Abriß von historischer Bausubstanz und Neubau von Betonklötzen in der Altstadt, das massenhafte Abholzung großer alter Bäume am Thielenburger See und ganzer Alleen im Samtgemeindegebiet, von der desaströsen Fehlplanung von immer mehr Super- und Billigmärkten etc.ganz abgesehen). Ohh doch: Wir sollten all das kritisieren! Und auch die Untätigkeit der Denkmalbehörde, die bei alledem noch mitspielt.
Kommentar hinzufügen
 Mit dem Speichern des Kommentars bin ich mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden.